“Dienst am Nächsten”

Vorgeschichte:

Entwicklungsprobleme und soziale Kompetenzen von Kindern

„Die Rolle des Kindes wandelt sich, weil sich das soziale, kommunikative, ökonomische und ökologische Umfeld für die gesamte Spanne der Persönlichkeitsentwicklung verändert hat.“

  • die Auflösung sozialer Bindungen im Familienleben
  • die wachsende Bedeutung der Freizeit
  • das Vordringen der Medien (Informationsüberschuss, Förderung passiver Verhaltensweisen)
  • die Intensivierung und Verdichtung der Leistungsanforderungen und Qualifikationsprozesse
  • die Zunahme von kulturellen und sozialen Spannungsfeldern (am-reich, Religionen, Kulturen)

Eine möglich pädagogische Antwort ist der Dienst am Nächsten, den wir an unserer Schule in den 9 und 10 Klassen verbindlich durchführen.

Anzahl der Stunden:

Klasse 8: Freiwillig
Klasse 9: 20 Stunden
Klasse 10: 20 Stunden

Allgemein:

Die Klassenlehrer führen eine entsprechende Liste für ihre Klasse (Zeugniskonferenz!). Bei nicht erreichter Stundenzahl darf das Sozialverhalten nicht herabgestuft werden. Die Anzahl der absolvierten Stunden wird auf dem Zeugnis aufgeführt.

Folgende Dienste können bei uns in der Schule geleistet werden:

  • Schülerlotsen (20 h, ein Halbjahr)
  • Schulsanitäter (15 h, ein Halbjahr)
  • Buslotsen (5h, ein Halbjahr)
  • Streitschlichter (5 h, ein Halbjahr)
  • Schülerbücherei (5 h, ein Halbjahr)
  • Helfer/in bei Projekten (Weihnachtsmarkt, Elternsprechtag, Ausbildungsbörse, etc.)
  • Schulband/Orchester
  • Übungsleiter GTS

In folgenden Einrichtungen können weitere Stunden angesammelt werden:

  • Haus Simeon
  • Haus St. Marien
  • Kindergarten
  • DRK (Blutspenden)
  • DLRG
  • Kirchengemeinden (Messdiener, Lektor, Pfarrbriefe, Gruppenleiter, etc.)
  • Nachbarschaftshilfe (Einzelfall)
  • Überprüfbare Einzelfälle

Keine Stunden gibt es für Rasenmähen, Landjugend-Veranstaltungen, Babysitten, Zeitungen austragen, im Jugendzentrum Lathen, Tätigkeiten bei denen Geld ausgezahlt wird, etc.