Erste-Hilfe-Konzept

An der GOBS ist sichergestellt, dass alle Lehrkräfte sowie pädagogische Mitarbeiter und Personen, die unmittelbar in einem dienstlichen Verhältnis zum Schulträger stehen (Sekretärinnen, Sozialarbeiterinnen, Hausmeister, Schulassistent) über aktuelle Erste-Hilfe-Kenntnisse verfügen. Im Abstand von drei Jahren findet ein Auffrischungs-Kurs (Ersthelfer-Training) im Umfang von 4 Doppelstunden statt.
Im Unterricht lernen bereits die Viertklässler Erste-Hilfe- Maßnahmen kennen (vgl. Arbeitsplan Sachunterricht). Weiterhin findet im Rahmen der jährlichen Projektwoche für alle Achtklässler ein Erste-Hilfe-Kurs („Medizinische Erstversorgung für Jugendliche mit Selbsthilfeinhalten“) statt, dessen Teilnahmebescheinigung zum späteren Führerscheinerwerb berechtigt.

Neben den gesetzlichen und curricularen Vorgaben sind an der GOBS Lathen weitere Maßnahmen ergriffen worden, um eine wirksame Erste Hilfe zu gewährleisten.

  1. Erste-Hilfe-Beauftragte
    Die vom Schulleiter ernannten Erste-Hilfe-Beauftragten Marina Perk und Beatrix Brink sind für die Planung und Organisation der Ersten Hilfe zuständig.
  2. Schulsanitätsdienst
    Nach Erwerb der Teilnahmebescheinigung zur medizinischen Erstversorgung können sich Schülerinnen und Schüler freiwillig als Schulsanitäter engagieren. Mit der Übernahme dieses Dienstes werden die Sozialkompetenz und das Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen gestärkt. Darüber hinaus werden sie für Unfallgefahren und Unfallverhütung sensibilisiert und entlasten die Lehrkräfte vor allem in den Pausen. Schon von weitem sind sie aufgrund ihrer leuchtenden, gelben Warnwesten und ihrer roten Erste-Hilfe-Tasche zu erkennen. Zu zweit halten die Schülerinnen und Schüler sich jeweils in drei Bereichen des Schulhofes (Grundschule, Gebäude C, Gebäude A) auf. So sind sie oftmals die Ersten in der „Rettungskette“. Ein Einsatzplan wird monatlich ausgeteilt. In regelmäßigen Info-Pausen findet ein Austausch zwischen den Schulsanitätern und den Erste-Hilfe-Beauftragen statt, wobei Probleme oder besondere Notfallsituationen besprochen werden.
  3. Erste-Hilfe-Wettbewerbe
    Schon mehrmals haben unsere Schulsanitäter an Erst-Hilfe-Wettbewerben teilgenommen, so an dem Wettbewerb „Mit Herz und Hand“ in Bremen und dem regional in Lingen jährlich stattfindenden Wettbewerb „Mit Herz und Verband“. In einem Parcours durchlaufen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Stationen, wobei sie in einem Team von 5 Jugendlichen z.B. Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführen, Gesundheitsfragen beantworten oder auch allgemeine kooperative Aufgaben erledigen müssen. Besonders der Austausch mit Schulsanitätern anderer Schulen und die real nachgestellten Notfälle sind für die Schülerinnen und Schüler sehr interessant.

    Entwicklungsziel: Einführung einer Erste-Hilfe-AG am Nachmittag, um noch gezielter aufgetretene Notfallsituationen zu analysieren und die Sozialkompetenz zu stärken.

  4. Automatisierter externer Defibrillator (AED)
    Seit Dezember 2012 befindet sich ein Gerät zur automatischen externen Defibrillation auf dem Flur im Gebäude C -B (an der Wand vor den Toiletten) Dieses Gerät dient dazu, im Falles des Auftretens eines plötzlichen Herztodes die Überlebenschance des Betroffenen maßgeblich zu erhöhen.
  5. Zahnrettungsbox
    Unfälle mit Verlust des Zahnes sind keine Seltenheit. Dass der Zahn bei richtiger Lagerung wieder eingesetzt werden kann, wissen viele nicht. Die Schulsanitäter und Bediensteten der GOBS Lathen sind in dieser Hinsicht sensibilisiert. So ist es wichtig, den Zahn oder auch Bruchstücke feucht zu halten (auf keinen Fall trocken zu lagern). Am besten geschieht dieses in einer sogenannten „Zahnrettungsbox“, die eine entsprechende Nährstofflösung enthält und einen sicheren Transport zum Zahnart gewährleistet. Sie befindet sich im Kühlschrank, der im Kopierraum steht.