Zusammenarbeit mit den Förderschulen

Stand Juli 2014

Zusammenarbeit mit der Erich-Kästner-Schule in Sögel

Sonderpädagogische Grundversorgung (SGV)

(siehe hierzu auch Inklusionskonzept und Förderkonzept)

Im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung betreuen Lehrkräfte der Erich Kästner-Schule die inklusiven Jahrgänge unserer Schule mit jeweils 2 Wochenstunden pro Schulklasse.
Neben der individuellen Förderung stehen die Diagnostik, Beobachtungen im Klassenverband, Beratungen und Hilfestellungen für die Klassenlehrer, Elterngespräche und Beratungen der Eltern im Mittelpunkt der Arbeit. Diese Zusammenarbeit hat sich schon nach kurzer Zeit als sehr hilfreich und äußerst effektiv erwiesen.

Im Augenblick wird passend zur „Tobi“-Fibel in der Klasse 1 der entsprechende Differenzierungskoffer viel eingesetzt.
Es ist in Planung für die Grundschule ein grundlegendes Werk für den Förderunterricht im Bereich Deutsch anzuschaffen. Dadurch erhoffen wir uns eine Systematisierung und die kontinuierliche Weiterarbeit über alle 4 Schuljahre zu ermöglichen. Dieses grundlegende Werk soll durch vorhandene Fördermaterialien ergänzt werden.

Seit dem Schuljahr 2013/14 finden in regelmäßigen Abständen Treffen mit der Förderschule und mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen der ersten Klassen statt, um die Umsetzung der SGV und EKS Sögel zu besprechen.

Sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf

Darüber hinaus betreuen die Lehrkräfte der Förderschule auch Schüler mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf mit entsprechender Wochenstundenzahl gemäß des entsprochenen Unterstützungsbedarfs.
(siehe hierzu auch Inklusionskonzept für die Grundschule sowie für die Oberschule)

Zur Feststellung des sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfs werden die Klassenlehrer in der Grund- und Oberschule durch eine Förderschullehrkraft von der Erich-Kästner Schule in Sögel unterstützt.
In der Praxis und in Kürze bedeutet dies, dass der Klassenlehrer/in und Förderschullehrkraft gemeinsam das entsprechende Gutachten verfassen. Der/Die Klassenlehrer/-in übernimmt i d. R. den Teil zur Situationsbeschreibung und zum Entwicklungsstand des Kindes, während die Förderschullehrkraft förderdiagnostische Aufgaben übernimmt, um dann entsprechende Fördermaßnahmen für die jeweiligen Schülervorzuschlagen. In einer Förderkommission werden die angesprochenen Punkte mit den Eltern besprochen und ein entsprechender Unterstützungsbedarf mit entsprechenden Fördermaßnahmen vorgeschlagen. Das Gutachten wird bei der Landesschulbehörde eingereicht, die dann entscheidet.

Des Weiteren berät die Förderschullehrkraft die GOBS-Kollegen bei sonderpädagogischen Fragen, unterstützt die Lehrkräfte teilweise im Zwei-Lehrer-System im Unterricht oder hilft bei der Kontaktaufnahme mit dem Mobilen Dienst (MOD).

Auf Schulleitungsebene finden ebenfalls regelmäßige Treffen (i.d.R. 1-2 pro Halbjahr) statt, um sich über anstehende Fördergutachten, Rückführungen von Schülerinnen und Schülern, Umsetzung der Inklusion wichtige Informationen etc. zu unterhalten.

Ansprechpartner GOBS: Frau Ull-Tietz
Ansprechpartner EKS Sögel: Frau Wölk, Frau Abeln (Mobiler Dienst)

Förderschullehrkraft an unserer Schule im Schuljahr 2013/14:
1. Shj. 2013/14 Frau Sjanie Schnieders/ Benno Schonebeck
2. Shj. 2013/14 Frau Anne Pieper/ Benno Schonebeck

Sprachheilschule Aschendorf (Schule am Draiberg)

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit der Sprachheilschule Aschendorf besteht für Schüler, die an unsere Schule zurückgeführt werden, die Möglichkeit am Ganztagsbetrieb teilzunehmen. Ziel ist eine frühzeitige Integration der Kinder zu fördern und einen gleitenden Übergang zu ermöglichen.
Ansprechpartner: Frau Grönheim