Evaluation

Stand Juli 2014

Unser Schulprogramm ist nicht nur eine Bilanz unserer bisherigen schulischen Arbeit. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen versuchen wir mit den Schülerinnen und Schülern das pädagogische Konzept umzusetzen und weiterzuentwickeln. Die veränderten Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Schule machten das regelmäßige Nachdenken über die Qualität und Verbesserungsmöglichkeiten der eigenen Arbeit notwendig.

Schulinterne Evaluation

Lehrerinnen und Lehrer wissen und spüren aufgrund ihrer Erfahrungen, ob sich in irgendeinem Bereich der schulischen Arbeit positive oder negative Veränderungen ergeben haben. Dies war schon immer der Ausgangspunkt vieler kollegialer Fachgespräche, die dann zu neuem pädagogischen Handeln führten. Die kollegiale Diskussion ist auch zukünftig das wichtigste Instrument der regelmäßigen Evaluation und bildet die Grundlage für unser pädagogisches Handeln. Aus ihr heraus können weitere Zielsetzungen und Überprüfungen erwachsen.

Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, dass sich Lehrer im Hinblick auf schulinterne Evaluation qualifizieren. So bedeutet Selbstevaluation für uns:

  1. Eine Präzisierung dessen, was wir in Schule und Unterricht erreichen wollen, d.h. es erfolgt eine Bestandsaufnahme und Dokumentation der Zielsetzungen (siehe hierzu vorliegendes Schulprogramm,Konzepte, Arbeitspläne);
  2. eine Vergewisserung darüber, inwieweit die angestrebten Ziele erreicht wurden, beispielsweise mithilfe von Fragebögen an Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kollegium (siehe hierzu u. a. Auswertung des Fragebogens OBS zur Gestaltung des Nachmittagsunterricht, Januar 2012 oder Lehrerbefragung zu den Smartboards Sj 2011/12);
  3. schließlich die Beteiligung der Betroffenen an der Bewertung der Ergebnisse, der Umsetzung der Konsequenzen und die Formulierung neuer Zielsetzungen (siehe hierzu u.a. Entwicklungsziele).

Beispiele schulinterner Evaluation

Schulinterne Evaluation wird an unserer Schule in unterschiedlicher Weise praktiziert.

  1. Arbeiten in Jahrgangsteams

    Die Klassenlehrer begleiten ihren Jahrgang in der Regel zwei bis vier Jahre. In diesen Lehrerteams findet eine ständige schulinterne Evaluation statt, da sie für einen langen und kontinuierlichen Lernprozess verantwortlich sind. Sie sind zuständig für die gemeinsame inhaltliche und methodische Arbeit in den Klassen, aber auch für das Verhalten der Schülerinnen und Schüler und das Schulleben innerhalb eines Jahrgangs.

    Des Weiteren werden seit dem Schujahr 2013/14 Pädagogische Konferenzen auf Jahrgangsebene durchgeführt, um zum einen die Individuelle Entwicklung des Einzelnen zu diskutieren und dokumentieren und um zum anderen dem /die Klassenlehrer/-in einen besseren Gesamteindruck zu ermöglichen, damit geeignete Förder- und Fordermaßnahmen eingeleitet werden.

    Eine gute Schule muss sich auch an ihrem unterrichtlichen Erfolg messen lassen. So werden

    1. klassenübergreifende Parallelarbeiten vorbereitet und geschrieben, um eine vergleichbare Qualität innerhalb eines Jahrgangs sicher zu stellen.
    2. Darüber hinaus werden jahrgangsübergreifende Parallelarbeiten in den Grundschulen der Samtgemeinde geschrieben, um auch auf dieser Ebene eine Vergleichbarkeit zu garantieren.
    3. Auch die Ergebnisse der Abschlussarbeiten in den Klassen 9 und 10 sowie die Vergleichsarbeiten in Klasse 3 und 8 geben uns Rückmeldung über den unterrichtlichen Erfolg.
  2. Arbeiten in verschiedenen Gremien

    Fachkonfenzen: In regelmäßig durchgeführten Konferenzen werden die bisherigen Lernziele überarbeitet und konkretisiert. Die Arbeitspläne und Bewertungskriterien werden regelmäßig von den Kolleginnen und Kollegen evaluiert und aktualisiert.

    Gesamtkonferenzen: In den vierteljährlich stattfindenden Gesamtkonferenzen wird über die bisherige und zukünftige pädagogische Arbeit konferiert. Gerade die Beteiligung der Elternvertretung und der Schülervertretung sowie der Samtgemeinde und bei der Gesamtkonferenz ist für uns von großem Interesse, um einer eventuellen „Betriebsblindheit“ in manchen Bereichen vorzubeugen und um Rückmeldungen aus der Eltern- und Schülerschaft zu erhalten.Schülervertretung: Die Schülervertretung evaluiert jährlich den Hausaufgabenplaner inhaltsbezogen mit uns.

    Schulelternrat:

    Personalrat:

    Externe Evaluation

    Auszeichnungen und Gütesiegel zeigen unsere stetige Evaluation durch Partner und Institutionen:
    * Gütesiegelaktion Weser-Ems: Startklar für den Beruf
    (2008-2011) (2011-2016)
    * Gütesiegel Nimbus (2011)
    * Auszeichnung Sportfreundliche Schule (2011-2014) (Verlängerung 2014)

    Eine besondere Rolle spielt die Schulinspektion, die in mehrjährigen Intervallen extern evaluiert. Die erste Schulinspektion wurde an der ehemaligen Realschule im Juni 2006 und an der ehemaligen Grund- und Hauptschule im September 2006 durchgeführt.